Entdeckungsreisen

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 Die Kooperative in Westsumatra

 

Heute am 17.02.2017 haben wir nun das erreicht, was wir immer wollten. Die Menschen in Westsumatra leben noch sehr ursprünglich im Einklang mit der Natur. Sie leben mit den zahlreichen noch aktiven Vulkanen und die traditionelle Form der Landwirtschaft auf den kleinen Terrassen-feldern und lassen sich nicht vom Boom der Palmölplantagen beeinflussen, sondern sie wollen ihre schöne Landschaft erhalten.

 

Durch unseren Guide aus Bukittinggi hatten wir Kontakt zu vielen einheimischen Bauern, die in kleinen Dörfern in den Bergen im Dschungel leben. Er hat viele Freunde und durch unser Interesse an besonders hoher Qualität der Gewürze sind wir bei den kleinen Bauern genau richtig. Wir haben nach Muskatnussplantagen gesucht. Da lagen wir total falsch. Die Bauern hier halten die Fruchtfolge in ihren kleinen Feldern und Gewürzgärten optimal ein.

 

Die Bauern haben hier maximal 1-3 Muskatnussbäume in ihren Gärten, sehen aus wie Pfirsichbäume und hätte der Guide uns nicht direkt zu den Bauern geführt, wir hätten sie niemals gefunden. Die lokale Bevölkerung braucht auch längst nicht solche Mengen an Gewürzen und auf Export ist man hier nicht eingestellt.

 

Die Zimtbäume ähneln optisch unseren Birkenbäumen und werden an den Hängen im Dschungel angepflanzt, genau das gleiche geschieht mit den Kardamompflanzen, den Kakaobäumen und den Kaffeepflanzen. Durch den gemischten Anbau hat man keine Monokulturen.

 

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Ihr bescheidenes und einfaches Leben beeinträchtigt auf keinen Fall ihr Gefühl für Glück. Wir denken, sie sind eher glücklicher als wir in unseren modernen Industrieländern.

 

Es gibt hier keine Monokulturen und große Gewürzplantagen, wie es in Indien und China praktiziert wird, sondern sie bauen nur in kleinen Gewürzgärten und was der lokale Markt hier braucht. Die Zimt-und Kaffeebäume sowie auch die Kardamompflanzen werden seit Jahrhunderten auf den fruchtbaren Böden an den steilen Berghängen im Dschungel angebaut. Es ist erstaunlich mit wieviel Mühe das geschieht, die Berghänge sind oft sehr steil und schwierig zu begehen. Doch diesen hohen Aufwand scheuen sie nicht, denn sie wissen um die hohe Fruchtbarkeit der Böden im Dschungel durch die Vulkanasche.

 

Um aber das Leben der einfachen Menschen ein wenig zu verbessern hat sich eine engagierte Frau Umul Khairi gekümmert und gemeinsam mit 20 Landfrauen im vergangenen Jahr eine Kooperative gegründet. Sie ist auch Initiatorin des ökologisch nachhaltig produzierenden Projekts des Luwak Kaffees mit wildlebenden Fleckenmusang.

Die Regierung unterstützt dieses Projekt, um diese besonderen Produkte nach internationalem Standard in Hallen zu trocknen, zu rösten, mahlen oder schneiden, auch zu exportieren. Allein mit dem lokalen Markt können die Bauern nie die Preise erzielen, um ihren Lebensstandard etwas zu verbessern. Wir haben uns als erste Importeure eingetragen und werden diese Produkte demnächst direkt vor Ort beziehen.

 

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Wir werden weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen, um die Ressourcen die sie haben, nachhaltig für sich zu nutzen und freuen uns, dass wir durch unser kleines Engagement mithelfen können, eine traditionelle Lebensart zu fördern und zu erhalten. Besonders beeindruckend fanden wir die Freundlichkeit der Bauern und die Einladung in ihre Häuser auf eine Tasse Tee oder Kaffee.

 

 

Produkte aus Westsumatra: 

Indonesischer Zimt ist dem Ceylon Zimt sehr ähnlich.

Gewürznelken

Muskatnuss

Koriandersamen

Weißer Kardamom

Schwarzer Kardamom

Andalimanpfeffer

Andalimanblätter

Kakao

Arrabica Kaffee

Robusta Kaffee

Mangostan

Rohrzucker

Kopi Luwak ( Katzenkaffee)

Indischer Lorbeer

Kurkumablätter

Kubebenpfeffer

 

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Der Gewürznelkenbaum mit seinen Blüten.

   

 

 

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