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Von Kleinbauern
Traditioneller Anbau
Ursprungsqualität
Fair für Alle
Verantwortung für die nächsten Generationen

Brot backen – ganz einfach mit Sauerteig!


Wer Brot backen will, braucht Sauerteig

Dunkles Brot, das lange frisch bleibt, saftig ist und bekömmlich schmeckt, braucht vor allem eines: Zeit. Sauerteig macht Roggen- und Vollkornbrote aromatisch, haltbar und verdaulich – so, wie Brot seit Jahrhunderten gebacken wurde.

Sauerteig – Zeit, Tradition und echtes Brot

Sauerteig ist eine der ältesten Methoden der Brotherstellung. Lange bevor industrielle Backhefen existierten, nutzten Menschen natürliche Fermentation, um Getreide genießbar zu machen.

Brot war nie ein Schnellprodukt. Es brauchte Ruhe, Erfahrung und Zeit zum Reifen. Genau diese Zeit fehlt heute oft – mit Folgen für Qualität, Handwerk und Wertschätzung.

Ein gutes Brot verdient Aufmerksamkeit – und seinen Preis. Es nährt nicht nur den Körper, sondern steht für Achtsamkeit, regionale Kultur und echtes Lebensmittelhandwerk.

Dein Sauerteigansatz

  • 10 g frische Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g Roggenbackschrot Typ 1800

Zubereitung

  1. Hefe in einer Schüssel zerbröseln.
  2. Lauwarmes Wasser zugeben und auflösen.
  3. Roggenbackschrot unterrühren.
  4. Abdecken und 3 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Leckeres Roggenbrot – Grundrezept

  • 300 g Roggenbackschrot Typ 1800
  • 300 g Roggenmehl Typ 997
  • 1 EL Steinsalz
  • 1 TL Masawi Brotgewürzmischung
  • 150 g Sauerteigansatz
  • 40 g frische Hefe
  • 500 ml Wasser

Backanleitung

  1. Mehle und Salz vermischen.
  2. Sauerteig und warmes Wasser einarbeiten.
  3. Kräftig kneten.
  4. Abgedeckt 3–24 Stunden ruhen lassen.
  5. Teig formen, einschneiden, nochmals 3–4 Stunden gehen lassen.
  6. Bei 200 °C ca. 60–70 Minuten backen.

Tipp: Eine Schale Wasser im Ofen sorgt für saftige Krume und schöne Kruste.

Brot & Verdauung – bewusst genießen

Brot ist ein wertvolles Lebensmittel – aber kein Snack für zwischendurch. Besonders Roggen- und Vollkornbrote brauchen Zeit, um im Körper gut verarbeitet zu werden.

Wird Brot mehrmals täglich gegessen, kann das die Verdauung belasten – unabhängig von Qualität oder Zutaten. Ein hochwertiges, lange gereiftes Sauerteigbrot entfaltet seine Stärke am besten als bewusste Mahlzeit.

Traditionell wurde Brot ein- bis maximal zweimal täglich gegessen – ergänzt durch warme Speisen, Suppen oder fermentiertes Gemüse. Diese Balance entlastet den Darm und erhöht die Bekömmlichkeit.

Weniger Brot – dafür besseres.

Häufige Fragen zum Sauerteigbrot

Warum ist Sauerteig für Roggenbrot so wichtig?

Roggen enthält Enzyme, die mit Hefe allein kein stabiles Brot ergeben. Sauerteig macht den Teig elastisch, aromatisch und besser verdaulich.

Wie lange hält selbst gebackenes Sauerteigbrot?

Gut ausgekühlt und in ein Tuch gewickelt hält es sich 2–3 Wochen frisch. Ohne Zusatzstoffe, nur durch natürliche Fermentation.

Kann ich die Hefe komplett weglassen?

Ja, mit einem aktiven, gut gepflegten Sauerteig ist keine zusätzliche Hefe nötig. Die Gehzeiten verlängern sich dann deutlich.

Warum schmeckt Sauerteigbrot bekömmlicher?

Die lange Reifezeit baut schwer verdauliche Bestandteile ab und sorgt für ein ausgewogenes, rundes Aroma.

Masawi Zutaten für echtes Brot

  • Deutsches Steinsalz – fein
    Naturbelassen, mikroplastikfrei & ideal für Fermentation.
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  • Masawi Brotgewürzmischung
    Klassische Gewürze für herzhaftes Roggenbrot.
    Optional einsetzbar – weniger ist oft mehr.
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Autor: Manuela Bibrach

Manuela Bibrach – Masawi

Manuela Bibrach ist Ernährungstrainerin und Coach für essbare Wildpflanzen. Mit ihrer Marke Masawi steht sie für Ursprungsqualität, natürliche Lebensmittel und eine ganzheitliche Ernährung, die im Einklang mit Menschen und Natur steht. In ihren Beiträgen teilt sie ihr Wissen über Gewürze, traditionelle Anbauweisen und die Bedeutung echter Nachhaltigkeit. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für natürliche Nahrungsmittel zu stärken und kommende Generationen zu inspirieren, wieder mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und Ernährung zu übernehmen. Die Idee zu Masawi entstand 2010 auf einer Reise nach Madagaskar, wo sie die Faszination für die ursprünglichen Aromen der Natur entdeckte. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie 2012 die „Gewürzinsel Masawi“ – ein Herzensprojekt, das Transparenz, Tradition und den Erhalt handwerklich erzeugter Gewürze in den Mittelpunkt stellt. Manuela Bibrach lebt ihre Überzeugung mit Herz und Hingabe – authentisch, naturverbunden und immer auf der Suche nach dem echten Geschmack des Lebens.

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