Gepfefferte Weihnachten mit 24 wilden Pfeffer Arten

 Gepfefferte Weihnachten mit 24 wilden Pfeffer-Arten

Pfeffergarten-auf-Phu-Quoc

 

Falls Sie noch nicht da waren, wo der Pfeffer wächst, so haben Sie die Chance, in der Adventszeit sich durch gepfefferte Weihnachten und 24 wilde Pfefferarten durchzuprobieren. Wir erleben regelmäßig die unscheinbaren Pfefferblüten und deren Früchte die ein explosionsartiges Aroma  erzeugen direkt vor Ort. 
Das mühselige Verlesen der Pfefferbeeren nach Reifegrad ist maßgeblich wichtig für eine besondere Qualität und außerordentlich mühselig. Zum Adventskalender

 

Langer Pfeffer ist eine kletternde Pflanze, an deren Sprossknoten Wurzeln austreten. Das Verbreitungsgebiet zieht sich vom Norden Indiens über Kambodscha, Süd-Vietnams bis nach Indonesien. Die an Weiden-, Haselnuss- oder Birkenkätzchen erinnernden Fruchtstände werden in verschiedenen Reifestufen geerntet und getrocknet, dann überwiegend als Gewürz in Indien als Heilmittel im Ayurveda verwendet. Langer Pfeffer gilt als die älteste Pfefferart, die Europa bereits in der Antike erreichte und war lange vor dem heute gebräuchlichen schwarzen Pfeffer bekannt. Er ist wesentlich facettenreicher und in der längeren Variante schärfer als schwarzer Pfeffer, kann aber grundsätzlich genauso verwendet werden. Die längere Variante des Langen Pfeffers ist scharf und warm, mit süßlichen teils an Kakao erinnerndes Aroma. Er verströmt einen Duft  von Zimt, welcher an die Weihnachtszeit erinnert. Langer Pfeffer lässt sich sehr gut Mörsern oder man bricht und hackt ihn in Stücke und gibt ihn in eine Gewürzmühle. In Soßen, Brühen oder Marinaden kann er auch ganz verwendet, seinen leicht süßlichen Blütenduft auch in Suppen voll entfalten. Aber Vorsicht, denn mit zunehmender Kochdauer nimmt die Schärfe zu.


Langer-Pfeffer-Vietnam-2-klein
Geschmack: süßlich, scharf, mit zimtartiger Komponente Gerichte: alle Fleischgerichte, besonders Wild, Fisch, Eintöpfe, kräftige Käsesorten, Kompotte, Süßspeisen. Der Lange rote Pfeffer kommt aus dem Mekong-Delta in Süd-Vietnam.

Dak Lak Pfeffer Der hocharomatische Bergpfeffer stammt aus den Pfeffergärten in der Provinz Dak Lak in Zentral-Vietnam. In den 1980er Jahren wurden diese Gärten zusammen mit Kaffeeplantagen von der damaligen ostdeutschen Regierung angelegt, um aktive  Entwicklungshilfe nach den langen Kriegen zu leisten. Durch die politische Wende kam es aber nicht mehr zum Import dieses besonderen Pfeffers und des Kaffees. So hat er auch noch immer kein Lable. In kleineren Gärten wird durch Handarbeit einzelner Pfefferbauern eine sehr gute Qualität geliefert, wir arbeiten mit mehreren Familien zusammen und möchten Ihnen helfen, die Marke "Dak-Lak" Vietnam für Sie bekanntzumachen.  Er wird in nachhaltiger Landwirtschaft angebaut und staatlich gefördert. Ökologischer Anbau speziell bei Gewürzen werden immer gefragter und so hoffen wir auf eine langfristigen Zusammenarbeit. Das charakteristische Aroma bildet sich insbesondere durch den hohen Kalkanteil im Boden. Das Aroma ist erdig und enthält leichte Menthol-Noten und eine kräftige Pfefferschärfe.

Pfefferpflanzen-rot

 

Chiloe Die Chilenische Pazifikinsel Chiloé ist ein kleines Naturparadies. Sie ist die nördlichste der zahlreichen Feuerland Inseln. Mildes Klima, fruchtbare Böden und hohe Regenmengen fördern auf Chiloé eine üppige Vegetation. So gehört die Landwirtschaft neben dem Fischfang und Tourismus zu den wichtigsten Einnahmen der Chiloten. Chiloé ist vermutlich die ursprüngliche Heimat der Kartoffel. Eine absolute botanische Besonderheit der Insel ist der dort vorkommende Canelo-Baum, dessen Pfefferfrüchte ein feuriges Geschmackserlebnis sind – der Chiloé-Pfeffer. Botanisch gesehen ist der Chiloé Pfeffer wohl eher eine Beere als ein Pfeffer, geschmacklich list der Chiloé mit seiner fruchtigen Note und der leicht betäubenden Schärfe zwischen  Chili, Wacholder und Pfeffer einzuordnen.  Erntemengen von nur etwa 2 Tonnen im Jahr, die von rund 50 Familien eingesammelt und getrocknet werden, machen den Chiloé-Pfeffer zur eine sehr seltenen Rarität. Die getrockneten Früchte variieren in der Farbe von beige über verschiedene Rottöne bis hin zu fast schwarz und erinnern von der Form her ein wenig an kleine Rosinen. Der fruchtig-scharfe und intensive Chiloé-Pfeffer harmoniert perfekt als Topping zu Fleischgerichten, Fisch und deftigen Speisen. Geschmack: fruchtig-scharfe Note, sehr scharf Gerichte: Fleischgerichte, Fisch, deftige Speisen


Roter PhuQuoc Pfeffer ist eine Rarität unter den zahlreichen Pfefferarten. Die Insel Phu Quoc liegt im Südwesten von Vietnam vor der Küste Kambodschas. Während der Kolonialzeit Ende des 19.Jahrhunderts wurden zahlreiche Pfeffergärten Im Süden von Kambodscha und auf der Insel Phu Quoc ( die zur damaligen Zeit noch zu Kambodscha gehörte) von den französischen Kolonialherren angelegt. Diese Region enthält besondere Mineralien im Boden und auf grund der Gebirgsketten entlang der Küste bleibt die feuchte Meeresluft während der Reifezeit der Pfefferfrüchte in den Tälern der Pfeffergärten erhalten. So entsteht ein außergewöhnlich fruchtig Kakaoähnliches Aroma und eine langanhaltende intensive Schärfe bildet sich durch das Ausreifen der Pfefferbeeren und deren Kerne. Für uns ist es der beste Pfeffer den wir Ihnen bieten können. In Handarbeit geerntet und handverlesen von einzelnen Pfefferbauern auf der Insel Phu Quoc.

Pfefferbauern-klein

Szechuanpfeffer rot ist mit der Pfefferpflanze botanisch nicht verwandt, gilt aber wegen seinem intensiven Zitronen-Aroma und das leichte Gefühl der Taubheit auf Zunge und Lippen zu einer weit verbreiteten Pfefferähnlichen Art in Asien. Der Szechuan Pfeffer ist in der Region des Himalayas hauptsächlich verbreitet, wie Zentralchina, Nepal, Tibet, Japan und Korea. Unser roter Szechuanpfeffer kommt aus den Bergen Südchinas. Verwendet wird die Fruchthülle, die Samen enthalten wenig Aroma, Erntezeit ist im August, die Früchte sollten bei 40-60°C getrocknet werden. In den Früchten, Samen und Blättern wurden zahlreiche Antioxidantien nachgewiesen.

Wilde Assam-Pfeffer ist eine Unterart des Langen Pfeffers und stammt aus reinem Wildwuchs. Geerntet wird er in der nordindischen Assam Region nach traditionellen Methoden von einheimischen Bauern. Der Assam-Pfeffer hat eine wohl einzigartige Form, die an Brombeeren erinnert. Die Schärfe dieses wilden Pfeffers ist wesentlich dezenter als beim Langen Pfeffer und benötigt ein wenig, um sich zu entwickeln. Gleichzeitig breitet sich eine betäubende Wirkung aus, begleitet von einer dezent prickelnden Note. Nach der Trocknung entwickelt der Pfeffer sein typisches warmes, vollmundiges, süßlich rauchiges Aroma. Gut geeignet für Steaks, für Fischgerichte und Curries. Hat von Natur aus eine rauchige Aromanote und intensive Schärfe, erzeugt auf der Zunge und Lippen ein leicht betäubendes Gefühl. Besonderheit: Spezialität aus 100%iger Wildwuchs Geschmack: leicht prickelnd, dezente Schärfe, leicht betäubend Gerichte: Zu Wild, gegrilltem Fleisch, deftige und herzhafte Gerichte, Pfeffermischungen

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Mắc Khén ist die vietnamesische Bezeichnung für diesen Szechuanpfeffer aus Wildsammlung in den Bergen Nordwestvietnams. Wir hatten auch das Glück, diese Pflanze zu sehen, denn die Bäume wachsen nur an steilen Hängen in den Hochlagen, so dass man schon ganz geschickt in den Bergen sich bewegen muss, um welche zu finden. Mắc Khén gehört wie alle Szechuanpfefferarten zu den Rautengewächsen und sein Stamm ist stark dornig. Der Baum, bzw. Strauch erreicht zwischen 4-6m Wuchshöhe. Wirkung: sowohl die Fruchthüllen und auch die Blätter enthalten einen sehr hohen Anteil an Antioxidantien und haben einen zitrusartigen Geschmack und wirken leicht betäubend auf der Zunge. Gilt sehr hilfreich bei Verdauungsprobleme und bei Blasenschwäche, wirkt antibakteriell, appetitanregend. Verwendung: kann sowohl für Teegetränke, als auch für Speisen als Gewürz verwendet werden. Für Fleischgerichte, Fischgerichte, Gemüsecurries und alle Wokgerichte anwendbar. Harmoniert besonders gut mit süßsäuerlichen und scharfen Gerichten. Ganz vorzüglich als Würzpaste: 1 Tl. Mac Khen, 1 Tl. Sumach, 2 frische Knoblauchzehen, 2-3 frische Thai Chili, 1/2 Tl. Meersalz, 1 Tl schwarzer Pfeffer, etwas Limettensaft etwas Sojaöl dazugeben, alles im Steinmörser zu einer feinen Paste anrühren, wird zu Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch als Dip gereicht. Aus Wildsammlung in Nordvietnam.

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Der Voatsiperifery Pfeffer wächst ausschließlich in den wilden Urwäldern von Madagaskar. Die reifen roten Früchte wachsen an den jungen oben liegenden Trieben des bis zu 20 Meter hohen Baumes inmitten des tropischen Urwaldes. Geerntet wird diese Rarität ausschließlich von Kleinbauern auf traditionelle Weise von Hand, überwiegend an der Ostküste der Insel. Die jährlichen Erntemengen liegen bei gerade mal 1,5 – 2 Tonnen. Der Voatsiperifery Pfeffer, auch Bourbon-Pfeffer genannt, ist nicht kultivierbar und wächst ausschließlich wild in den tropischen Regenwäldern der Insel. Geschmacklich ist der Voatsiperifery-Pfeffer einzigartig und ein echter Hochgenuss. Seine leicht erdige Note, eine wohlig-warme Schärfe und seine zunehmend fruchtig zitronige Note passen perfekt zu Wild, Lamm, dunklem Geflügel und dunklen Soßen. Sehr gut auch als Kombination mit Bourbon-Vanille und sehr aromatischer Ancho Grande /Pasilla-Chili als Pfeffermix zu dunklem Fleisch und zu Kürbisgerichte. Geschmack: erdig, angenehm warme Schärfe, leicht fruchtig Gerichte: Zu Wild, dunklem Geflügel, Lamm, dunkle Soßen, Schokolade Grüner Urwaldpfeffer,
Unser grüner Pfeffer stammt aus dem gebirgigen, dicht bewaldeten Hinterland der Malabarküste im Bundesstaat Kerala im Südwesten Indiens. Diese Region gilt generell als die Heimat des Pfeffers. Hier wird er von kleinen bäuerlichen Erzeugergemeinschaften angebaut, Anfang November bis Mitte Januar von Hand unreif geerntet und schonend getrocknet. Grüner Pfeffer wird in der Region erst seit dem späten 20. Jahrhundert produziert und meist in Salz- oder Essiglake angeboten. Diese verfälschen jedoch den feinen Eigengeschmack des grünen Pfeffers. Unser grüner Malabar-Pfeffer hat ein frisches Aroma und eine angenehme Schärfe. Grüner Pfeffer frisch vermahlen würzt Schwein, Huhn, Meeresfrüchte, Fisch oder Kalbfleisch. In einer echten französischen Pfeffersoße ist er ein Muss. Versuchen Sie einmal dezent mit grünem Malabar-Pfeffer frische Erdbeeren oder eine reife Mango – zu aromatisieren. Ein wahrhaft außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Geschmack: mild Gerichte: für die grüne Frankfurter Soße, zu Gemüsepfannen, zu Steak, Käse, Früchten.

Pfeffer-grun

Cumeopfeffer,  reiner Wildwuchs in den Hochlagen des Himalaya-Gebirges in Nepal. Genannt auch Grapefruitpfeffer aus dem Himalaya, ist verwandt mit Szechuanpfeffer und wird ausschließlich in Wildsammlung angeboten. Es gibt daher auch nur begrenzte Mengen und die Ernte in den Bergen ist auch für die einheimischen Bauern sehr aufwendig und erhöht auch die Beschaffungskosten. Durch da bitzeln auf Zunge und Lippen wird dieser auch gerne für Meeresfrüchte, Fischgerichte, sowohl auch für Curries und Salate gut geeignet. Geschmack: fruchtig nach Grapefruit, leicht betäubendes Gefühl im Mundraum, angenehme Schärfe Verwendung: Fischgerichte, Meeresfrüchte, Desserts.

Schokoladenpfeffer (Langer Pfeffer klein 1-2cm) Im Aroma unterscheidet er sich von anderen Gewürzen durch seine außergewöhnlich feine Schokonote, die wohl einzigartig ist. Die kleinere Variante des Langen Pfeffers besitzt eine angenehm-milde Schärfe, die sich erst nach einigen Sekunden bemerkbar macht und leicht betäubend ist. Gemörsert, gemahlen oder im Ganzen mitgekocht harmoniert der kleine Lange Pfeffer perfekt mit Wildgerichten, Gemüse, Süßspeisen oder in Gerichten mit Früchten. 1-2 cm große dunkelbraune an Kätzchen erinnernde Früchte, nach Kakao und Schokolade duftend, mit leichter Schärfe und leicht betäubendes Gefühl auf Zunge und Lippen. Gut geeignet für dunkle Fleischsorten und Wild, Gemüse, Kompotte, Süßspeisen, Früchte, Gerichte mit Obst und für Gewürzmischungen. Geschmack: intensives Kakao Aroma, leicht betäubendes Gefühl auf der Zunge und Lippen, mittlere Schärfe Gerichte: zu Steak und Fischgerichte. Enthält so viele Aromen, dass man diesen Pfeffer möglichst solo verwendet.

Rosa Pfeffer- Schinusbeere, die aus den feuchtwarmen Gebieten Brasiliens stammenden Schinusbeeren wachsen an Sträuchern und an bis zu 12 Meter hohen Bäumen. Die Erntezeit der traubenähnlichen Rispen ist von Ende November bis etwa Anfang Februar. Die zu den Sumachgewächsen stammenden Beeren schmecken süßlich, fruchtig, mit leichter Schärfe und gehören zu den so genannten unechten Pfeffern. Wegen Ihres leicht scharfen Geschmacks und der ähnlichen Form von Pfeffer wird er fälschlicherweise auch als rosa Pfeffer bezeichnet. Die rosa Pfefferbeeren passen wunderbar zu Soßen, Geflügel, Fleisch und Wildgerichten, aber auch zu süßen Desserts, zartem Gemüse wie Spargel oder zu Käse. Wegen der schönen optischen und dekorativen Eigenschaften der Beeren findet man sie in vielen Pfeffer- und Würzmischungen. Bitte füllen Sie Ihre Gewürzmühle nicht nur mit den Rosa Beeren, die Süße der Fruchtschalen wird schnell das Mahlwerk verkleben. Geschmack: süßlich, fruchtig, etwas bitter, wenig schärfe Gerichte: zu hellem Fleisch, Fisch, Kürbis-, Karotten, Pastinaken Suppen

Banasura, Rund um den Banasura Sagar Damm, dem größten Naturdamm Indiens gehen die Uhren langsamer. Hier im Wayanad Bezirk im Nordosten Kerala hat man viel Zeit. Inmitten einer prächtigen Naturlandschaft und allerbester klimatischer Bedingungen wird auf den fruchtbaren Böden ein ganz besonderer Pfeffer angebaut. Schon die verwendeten Pfefferpflanzen unterscheiden sich grundlegend von den Pfefferpflanzen anderer Regionen, so überragen diese mit einer Höhe von bis zu 12 Metern deutlich die übliche Pflanzenhöhe von etwa 3-4 Metern. Die Pfefferpflanze selber ist eine Züchtung aus den Sorten Karimunda und Panniyur, die als besonders hochwertig gelten. Die Ernte des Banasura Pfeffers beginnt erst Mitte bis Ende März wenn die Beeren ihre volle Reife haben und damit einige Wochen nach der eigentlichen Pfefferernte. So hat der Banasura Pfeffer genügend Zeit zu Reifen und sein außergewöhnliches Aroma zu entwickeln. Die Pfefferbeeren sind ungewöhnlich groß und wesentlich aromatischer als andere Pfeffersorten. Handsortiert und sonnengetrocknet dankt der Banasura Pfeffer den hohen Aufwand mit einem intensiven Geschmackserlebnis. Die gesamte Erntemenge ist mit rund 2 Tonnen äußerst gering und macht den Banasura Pfeffer zu einer begehrten Rarität. Besonderheit: extrem dicke Pfefferbeeren Geschmack: aromatisch, warme Schärfe Gerichte: Fleischgerichte, Steaks

Der Timutpfeffer gehört zu den Szechuanpfefferarten und hat mit der Pfefferpflanze an sich nichts zu tun, gilt aber wegen seinem intensivem Gefühl der Taubheit auf Zunge und Lippen zu einer weit verbreiteten Pfefferähnlichen Art in Asien und schmeckt eher fruchtignach Grapefruit. Der Szechuan Pfeffer ist in der Region des Himalayas hauptsächlich verbreitet, wie Zentralchina, Nepal, Tibet, Japan und Korea. Wir haben ihn als Wildwuchs aus Nepal. Verwendet wird die Fruchthülle, die Samen enthalten wenig Aroma, Erntezeit ist im August, die Früchte sollten bei 40-60°C getrocknet werden. In den Früchten, Samen und Blättern wurden zahlreiche Antioxidantien nachgewiesen. Der Timut Pfeffer wird in Nepal von der einheimischen Bevölkerung sehr gern als Erkältungs-Trunk verwendet. 1-2 Blüten auf eine Tasse sind schon ausreichend. Ansonsten empfehlenswert zu Fischgerichte, Salatdressing für frische Salate, in Suppen und Curries einsetzbar, immer frisch mahlen oder mörsern. Geschmack: sehr fruchtig, nach Grapefruit, wenig Schärfe Gerichte: zu Fisch, Meeresfrüchte, Curry Gerichte, Suppen. Sehr sparsam verwenden. Der Timut Pfeffer wird von der einheimischen Bevölkerung sehr gern als Erkältungs-Trunk verwendet. 1-2 Blüten auf eine Tasse sind schon ausreichend. Insbesondere wird der Speichelfluss besonders durch die Wirkstoffe des Szechuanpfeffers angeregt. Besonders empfehlenswert zu Fischgerichte, Meeresfrüchte, Salatdressing für frische Salate, in Suppen, Curries, Schmorgerichte sowie zu Desserts einsetzbar, immer frisch mahlen oder mörsern und sehr sparsam anwenden.

Weißer Pfeffer aus Sri Lanka wird aus überreifen roten Pfefferfrüchten gewonnen. Die äußere Hülle und das Fruchtfleisch der Pfefferbeere wird hierfür entfernt, indem die frisch geernteten Pfefferbeeren in Leinensäcke verpackt für ca. 8 bis 10 Tage eingeweicht werden, idealerweise in langsam fließendem Wasser. Das Fruchtfleisch löst sich dadurch vom Kern und kann mechanisch entfernt werden. Der beigefarbene  Pfeffer-Kern wird dann in der Sonne  getrocknet und dabei weiter ausgeblichen. Später kommt dieser als weißer Pfeffer in den Handel.Aber Achtung, weißer Pfeffer ist nicht gleich weißer Pfeffer, die besten Qualitäten kommen aus kleinen Pfeffergärten, die das Reinigen der Pfefferkerne sehr genau nehmen, und das macht sehr viel Arbeit, dadurch haben Sie aber den besten Pfefferduft und keine unangenhmen Gerüche. Für diesen weißen Pfeffer müssen Sie auch tiefer in die Tasche greifen.
Besonderheiten: cremefarbene bis weiße, glatte Beeren Weißer Pfeffer, er ist weniger aromatisch als schwarzer Pfeffer, dafür sehr scharf und sollte deshalb sparsam verwendet werden. Er passt perfekt zu Fisch, zu hellem Geflügelfleisch, Gemüse, Reis und Nudeln, sowie zu allen hellen Soßen und Suppen. Geschmack: intensive, langanhaltende Schärfe.

Whisky Pfeffer für Genießer eines Rib-Eye-Steaks. Für den Whisky Pfeffer haben wir einen sehr aromatischen Periyar Urwaldpfeffer aus Südindien sowie einen rauchigen Single Malt Whisky aus Schottland verwendet. Erst mit etwas Geduld erzielten wir nach mehreren Monaten ein befriedigendes Ergebnis. Das rauchige Whisky-Aroma verbindet sich super mit den erdigen Pfefferaromen und unterstreichen die Schärfe dieses Urwald-Pfeffers. Wir empfehlen diesen Pfeffer wegen seinem außergewöhnlichen Aromas besonders zu einem saftigen Rinder-Steak oder -Filet und sollte auch nur über einem Mörser zerstoßen werden.


Der Kubebenpfeffer ist in Java und anderen Indonesischen Inseln heimisch, wird aber auch in anderen Gebieten Indonesiens und in Sri Lanka angebaut. Die Früchte werden kurz vor der Reife grün geerntet und dann an der Sonne getrocknet, bis die Fruchtschale eine fast schwarze Farbe angenommen hat. Geschmacklich ist der Kubebenpfeffer nicht mit anderen Pfeffern zu vergleichen, dominiert bei diesem Stielpfeffer eine warm-kampferartig und würzig-pfeffrige Note, die ein wenig an Piment, Eukalyptus und Minze erinnert. Die Schärfe ist eher dezent, ein leicht bitter-süßlicher Geschmack dominiert. Ursprünglich wurde der Kubebenpfeffer mit seiner Menthol Note wegen seiner vielseitigen gesundheitsfördernden Eigenschaften bei Magen, Harnwegs- und Atembeschwerden eingesetzt. Er hat antiseptische Eigenschaften und ist in der ayurvedischen Küche sehr beliebt. Er passt ideal zu Pfeffer- und Würzmischungen wie Ras el Hanout, zu Fischgerichten, Käse, Chutneys und Meeresfrüchten. In der modernen Küche erlebt der Kubebenpfeffer seit einigen Jahren seine Renaissance. Er ist bei uns außerdem Bestandteil des Fünf-Pfeffer-Mix, den wir sehr gern zu Geschnetzeltem, Sahnesoßen sowie zu Rinder-Filet empfehlen. Geschmack: wenig Schärfe, Eukalyptus, Minze, Kampferartig, ein wenig Piment Gerichte: Hildegard von Bingen Rezepte, sowohl zu vegetarischen Gerichten als auch zu Fisch und feine Fleischarten

Geräucherter Pfeffer bringt man hocharomatischen Pfeffer aus besten Anbaugebieten zu einem erfahrenen Räuchermeister und das Ergebnis erzeugt ein  deftiges Geschmackserlebnis insbesondere zu Fleischgerichte. Unseren kräftigen Dak-Lak Pfeffer aus Vietnam wurde mehrere Tage mit Buchenrauch geräuchert. Frisch vermahlen vermischen sich die Raucharomen mit den Aromen unseres feinen Pfeffers. Durch die Kalträucherung behält der Pfeffer seine charakterlichen Eigenschaften, die sich wunderbar mit dem feinen Buchenrauch vermischen. Veredeln Sie Ihre Steaks, Fisch, Käse oder Saucen mit feinsten Pfefferaromen und einer angenehmen Rauchnote.
Geschmack: fruchtig-scharfe Schärfe mit intensiver Rauchnote Gerichte: Fleischgerichte, Schmorgerichte, Fisch, Saucen, Käse, Eintöpfe, vegane Gerichte

Bucay-Pfeffer ein exklusiver Pfeffer aus dem Regenwaldgebiet des Amazonas. In den wolkenverhangenen Hängen findet die Pfefferpflanze nährstoffreiche und gesunde Böden und bildet dort ihre großen, aromatischen Beeren aus. Im Herzen Ecuadors, in der Provinz Guayas, wächst der für seine erdigen Röstaromen geschätzte Bucay-Pfeffer. Geschmacklich überzeugt der Schwarze Bucay-Pfeffer mit einer einzigartigen rauchigen Schärfe sowie einer sommerlichen Note von Zitrone und Minze. Durch das Trocknen auf heißen Steinen entfalten diese Pfefferbeeren ein sehr komplexes Aroma. Geschützt vor starker Sonneneinstrahlung bewahren sie so ihre warme und kraftvolle Natur. Passt hervorragend zu deftigen Fleischgerichten.


Roter Pondicherry Eine hocharomatische indische Pfefferspezialität aus dem Süden Indiens. Pondicherry Pfeffer gehört zu den besten und teuersten Pfeffersorten der Welt und kommt aus der Region rund um die Malabarküsten im Südosten Indiens aus der Region Pondicherry, wo dieser angebaut wird. Da die vollreifen roten Pfefferbeeren sehr empfindlich sind, ist die Verarbeitung sehr aufwendig. Zur Ernte bleibt nur eine kurze Zeit, zwischen der Reife und bis die vollreifen Beeren beginnen zu verderben. Dieser Aufwand macht den roten Pfeffer so teuer. Verwenden Sie daher diesen roten Pfeffer möglichst nur zum Nachwürzen. Seine Farbe macht ihn auch äußerst dekorativ was Spitzenköche gerne ausnutzen. Der Geschmack des Pondicherry Pfeffers ist sehr scharf mit einer feinen fruchtigen süßen Note, anders wie beim schwarzen Pfeffer, der nur halbreif hellgrün bis gelb geenrtet wird.

Kilindi Pfeffer Dieser Pfeffer stammt aus nachhaltigem Anbau in der tansanischen Region Kilindi. Tansania sowie die zugehörige Insel Sansibar an der ostafrikanischen Küste, gelten lange schon als Gewürzparadiese. Sansibar ist als Gewürzinsel weltberühmt geworden. Hier wachsen Pfeffer, Nelken, Zimt, Vanille, Kardamom, Muskat und vieles mehr. Die äquatoriale Lage mit tropischem Klima, bietet beste Bedingungen für die Produktion ausgezeichneter Qualitäten. Verwendung: Sein Aroma ist fruchtig, erdig und harmoniert mit allen Speisen.


 "Tellicherry Pfeffer TGSEB = Tellicherry Garbled Special Extra Bold – steht für besonders sorgfältige Hand-Selektierung der dicksten und schönsten Pfefferbeeren nach der Trocknung. Diese edle Pfeffer-Rarität kommt aus dem Periyar-Naturschutzgebiet im indischen Bundesstaat Kerala an der Malabarküste und verdankt seinen Namen der Hafenstadt Tellicherry. Der Geschmack der fast voll reif geernteten Pfefferbeeren ist besonders aromatisch und etwas schärfer als gewöhnlicher schwarzer Pfeffer. Von dieser Qualität werden jährlich nur geringe Mengen der besten Ernten zu Tellicherry-Pfeffer verarbeitet. Die Farbe ist eher rotbraun als schwarz, was der längeren Reife der Beeren zum Zeitpunkt der Ernte zu verdanken ist. Deshalb wird er auch gerne als Spätlese-Pfeffer bezeichnet. Tellicherry-Pfeffer ist intensiver, wärmer und nussig im Geschmack als der gewöhnliche schwarze Pfeffer. Der Geruch erinnert ein wenig an Tee oder Sandelholz. Verwenden Sie den Tellicherry nur in der Mühle, stets frisch gemahlen und sehr sparsam. Er passt zu allen Fleischsorten, kann auch als Universal-Pfeffer verwendet werden. Geschmack: zahlreiche fruchtige Aromen, sehr scharf, einer der schärfsten Pfeffer überhaupt. Gerichte: passt sehr gut zu Fleischgerichten

Tasmanischer Pfeffer (Tasmannia lanceolata) ist eine seltene, kostbare Spezialität und auch bei europäischen Gourmets sehr begehrt. Die Pflanze aus der Familie der Winteraceae kommt nur in Australien vor, er wächst ausschließlich in den feuchten, kühlen Tälern und Schluchten der Regenwaldgebiete Tasmaniens und New South Wales im Südwesten Australiens. Die jährlichen Erntemengen dieser wild wachsenden australischen Spezialität sind sehr gering. Der Tasmanische Pfeffer wird auch Bergpfeffer genannt, ist einer der teuersten Pfeffer der Welt und wird nur in kleinsten Mengen kurz vor dem Servieren zugefügt. Sie schmecken im ersten Moment etwas süßlich und dann extrem scharf nach Chili und Pfeffer. Auch dessen Blätter wegen Ihrer pfefferähnlichen Schärfe werden gerne in der Küche für Soßen und Schmorgerichte verwendet Der zuerst fruchtige und süßliche Geschmack, überrascht uns dann mit einer intensiven kurzzeitigen Schärfe dabei stellt sich ein leicht taubes Gefühl ein.Da diese Pfefferart eher mit Wacholderpflanzen botanisch verwandt ist, spürt man auch in den Geschmacksnoten einen Hauch von Wacholder. Tasmanischer Pfeffer sollte sehr sparsam verwendet werden, er ist etwas schärfer als normaler schwarzer Pfeffer. Für die Pfeffermühle ist er weniger geeignet, da er gerne verklebt. Besser zerreibt man ihn vor der Verarbeitung im Mörser. Der gemörserte Tasmanische Pfeffer verfärbt helle Speisen violett-rötlich, ein Effekt der durch Zugabe von Salz noch ein wenig verstärkt werden kann. Es empfiehlt sich, den Pfeffer nicht lange mit zu kochen, sondern erst kurz vor Fertigstellung eines Gerichts beizufügen. Tasmanischer Pfeffer enthält fruchtige Säure, wacholderähnlich, kurze intensive Schärfe, sehr langanhaltende zahlreiche Aromen, für dunkle Fleischsorten, speziell Lamm und Wild geeignet. Tasmanische Pfefferblätter haben eher kräuterähnliche Aromen, Wacholdernoten, speziell für Soßen, Suppen und Curries geeignet.

Lampong Pfeffer Indonesien gehört zum Ursprung aller Gewürze. Ein aus über 17000 kleinen Inseln bestehender Staat in Südostasien. Im südlichen Teil der Insel Sumatra befindet sich die Region Lampong. Hier wird seit über 2000 Jahren Pfeffer angebaut. Die verhältnismäßig kleinen Beeren des Lampong Pfeffers ähneln dem aus Malaysia stammenden Sarawak-Pfeffer, jedoch mit einem weniger erdigen und etwas fruchtig süsslicheren Aroma. Pfeffer ist seit Jahrhunderten ein unverzichtbares Universalgewürz in sämtlichen Landesküchen. Die besondere Eigenschaft von Pfeffer ist, dass er je nach Reifegrad und Behandlung in verschiedenen Farben auf den Markt kommt, wodurch er sich in Geschmack, Aroma und Schärfegrad unterscheidet.

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