Buntes Linsen-Dal nach unserem Freestyle
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Buntes Linsen-Dal mit Gartengemüse, knusprigem Tofu & Jasminreis
Kochen im vollen Alltag – diesmal in der Ferienwohnung
Auch an unseren Markttagen möchten wir nicht auf eine gute, selbst gekochte Mahlzeit verzichten. Und dafür braucht es weder die perfekt ausgestattete eigene Küche noch einen komplizierten Speiseplan.
Diesmal hatten wir das Glück, in einer richtig schön ausgestatteten Ferienwohnung zu wohnen. Mit dabei: braune Linsen, einige unserer Gewürze und Zutaten aus dem Vorrat – und frisches Gemüse aus unserem Garten.
Daraus entstand am Morgen ganz spontan ein buntes Linsen-Dal nach unserem Freestyle. Ein Topf, viel Gemüse, kräftige Gewürze und genügend Energie für einen langen Markttag.
Das Schöne daran: Dieses Rezept muss gar nicht jedes Mal gleich schmecken. Möhren, Zucchini, Tomaten und Kartoffeln können je nach Saison und Vorrat ausgetauscht werden. Genau so verstehen wir Alltagsküche.
Zutaten für etwa 4 Portionen
Für das Linsen-Dal
- 200 g braune Linsen
- 2 Möhren
- ½ Zucchini
- 4 Tomaten
- 4 Kartoffeln oder 2 Süßkartoffeln
- 2 Schalotten
- 4 Knoblauchzehen
- 50 g fermentierte Gemüsebrühpaste
- 500 ml kochendes Wasser
- 1 TL Phu Quoc Fischsauce
- 1 TL Misopaste
- 3 Stängel Liebstöckel /oder 1 EL Bockshornkleeblätter (Methi)
- 2 TL Madras Curry/ oder 2 TL Garam Masala
- 2 frische Chilis/ oder ca. 1 TL fermentiertes Chili-Meersalz
- 1 TL Balsamico-Essig
- 1 EL Ghee zum anbraten der Gewürze
Dazu
- Jasmin-Duftreis ST25
- 200 g Tofu
- etwas Ghee zum Braten
- Sojasauce
- 1 Becher Naturjoghurt 125 g
- 1 Limette
- etwas weißer Phu Quoc Pfeffer
- frische Kräuter nach Geschmack
Vorbereitung
Die braunen Linsen etwa 2 Stunden in Wasser einweichen und anschließend abgießen.
Möhren, Zucchini, Tomaten, Kartoffeln oder Süßkartoffeln, Schalotten und Knoblauch klein schneiden. Den Liebstöckel ebenfalls fein schneiden.
Unser Madras Curry vor der Verwendung frisch im Mörser oder in der Gewürzmühle zerkleinern. Dadurch werden die ätherischen Aromen erst unmittelbar vor dem Kochen freigesetzt.
So bereiten wir unser Dal zu
Ghee in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Das frisch gemahlene Madras Curry hineingeben und nur kurz im heißen Fett anrösten, bis es zu duften beginnt.
Schalotten, Knoblauch und Liebstöckel dazugeben. Anschließend das vorbereitete Gemüse zufügen und einige Minuten unter Rühren andünsten.
Nun die eingeweichten und abgetropften Linsen dazugeben und kurz mit erhitzen.
Mit etwa 500 ml kochendem Wasser ablöschen und alles zunächst ohne Salz (evtl. 1 TL Natron verwenden-die Linsen werden besser weich) etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen.
Erst danach die fermentierte Gemüsebrühpaste, Fischsauce, Misopaste und Chili bzw. fermentiertes Chili-Meersalz unterrühren. Mit Balsamico abschmecken und das Dal weitere ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis Linsen und Gemüse schön weich sind und sich die Aromen verbunden haben.
Ist das Dal zu dick geworden, einfach noch etwas heißes Wasser ergänzen.
Knuspriger Tofu
Den Tofu gut pressen und abtropfen lassen und in Würfel schneiden.
Etwas Ghee in einer Pfanne erhitzen und die Tofuwürfel von mehreren Seiten kräftig anbraten. Zum Schluss mit einem kleinen Schuss Sojasauce ablöschen und noch kurz weiterbraten.
So bekommt der Tofu außen eine schöne würzige Kruste und bleibt innen weich.
Dazu: ST25-Duftreis & Limetten-Joghurt
Während das Dal köchelt, den Jasmin-Duftreis ST25 (dieser Reis schmeckt uns von allen Sorten am besten!) nach Anleitung zubereiten.
Für den frischen Kontrast Naturjoghurt mit Limettensaft und etwas frisch gemahlenem weißen Pfeffer verrühren.
Dal mit Duftreis und knusprigem Tofu anrichten, einen Klecks Limetten-Joghurt dazugeben und mit frischen Kräutern aus dem Garten vollenden.
Unser Freestyle-Tipp
Ein Dal ist für uns weniger ein festgeschriebenes Rezept als eine wunderbare Grundlage für saisonales Kochen.
Zucchini übrig? Rein damit. Süßkartoffeln statt Kartoffeln? Wunderbar. Noch ein paar Tomaten aus dem Garten? Auch die finden ihren Platz.
Genau solche Gerichte helfen uns, auch während langer Markt- und Arbeitstage gut zu essen. Ein wenig Vorbereitung am Morgen – und später wartet eine richtige Mahlzeit statt irgendeines schnellen Snacks.
Und am nächsten Tag schmeckt ein Dal meistens mindestens genauso gut.
So sieht für uns Kochen im vollen Alltag aus: unkompliziert, saisonal, gut gewürzt – und mit dem, was gerade da ist.
Kleiner Hinweis zur vegetarischen Variante
Wer das Dal vegetarisch zubereiten möchte, lässt die Fischsauce einfach weg und verwendet etwas mehr Misopaste oder Sojasauce zum Abschmecken.
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