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Von Kleinbauern
Traditioneller Anbau
Ursprungsqualität
Fair für Alle
Verantwortung für die nächsten Generationen
Cremiges Steinpilzragout mit geröstetem Butternut-Kürbis und Jasminreis auf einem rustikalen Teller, umgeben von herbstlichen Zutaten.

Ofenkürbis mit vietnamesischem Pilzrahm-Ragout und Jasminreis


Ofenkürbis mit vietnamesischem Pilzrahm-Ragout und Jasminreis

Wenn die Wurster Heide auf die Gewürzküche Vietnams trifft

Manchmal entstehen die schönsten Gerichte aus Erinnerungen an besondere Tage in der Natur.

An einem sonnigen Septembernachmittag nahmen wir uns Zeit für einen Streifzug durch die Wurster Heide. Zwischen Moos, Heidekraut und Waldboden entdeckten wir unglaublich viele prächtige Steinpilze. Ein Geschenk der Natur, über das wir uns riesig gefreut haben.

Da wir unsere Pilzernte unmöglich auf einmal genießen konnten, haben wir die Steinpilze sorgfältig geputzt und portionsweise eingefroren. Für dieses herbstliche Rezept durften einige davon wieder aus der Tiefkühltruhe.

Doch diesmal wollten wir die Pilze etwas anders zubereiten.

Statt der klassischen Kombination aus Thymian und Muskat entschieden wir uns für unsere eigene vietnamesische Fünf-Gewürze-Komposition. Eine Mischung aus Sternanis, Mac Khen Pfeffer, roten Gewürznelken, schwarzem Kardamom und Saigon-Zimt.

Das Ergebnis? Ein wunderbar cremiges Pilzragout mit einer warmen, aromatischen Tiefe, begleitet von zartem Butternut-Kürbis und duftendem vietnamesischem ST25-Jasminreis.

Den letzten geschmacklichen Akzent setzt unser Tonka-Schokoladen-Pfeffer, der erst unmittelbar vor dem Servieren über den heißen Kürbis gemahlen wird.

Ein echtes Herbstgericht, das regionale Zutaten mit der Gewürzvielfalt Südostasiens verbindet.

Zutaten für 2 Personen

Für den Butternut-Kürbis

  • ½ Butternut-Kürbis

  • 1–2 EL Olivenöl

  • Etwas Salz

  • Ca. 1 TL Masawi Tonka-Schokoladen-Pfeffer zum abschließenden Würzen

Für das vietnamesische Pilzrahm-Ragout

  • 500 g Steinpilze, Kräuterseitlinge oder Austernseitlinge

  • 2 Schalotten

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 EL Ghee oder Rapsöl

  • 125 g Schmand oder Crème fraîche

  • 1–2 TL fermentierte Gemüsebrühe 

  • ¼ TL fein gemahlene Masawi Fünf Gewürze, nach Geschmack etwas mehr

  • 5-6 Pimentkörner fein gemörsert

  • 1 TL Sojasauce

  • Etwas Wasser zum Ablöschen

  • Saft einer Limette, nach Geschmack

  • Frischer Limettenabrieb als Finish

  • 1 Bund Petersilie oder Koriandergrün

Als Beilage

  • 200 g ST25-Jasminreis

  • Optional: Gewürzgurken oder Kimchi

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung

1. Den Kürbis vorbereiten

Den Butternut-Kürbis entkernen und in etwa 2 cm dicke Spalten schneiden. Bei zarter Schale kann diese mitgegessen werden.

Die Kürbisspalten mit Olivenöl und etwas Salz vermengen.

Im vorgeheizten Airfryer bei 180 °C etwa 15–18 Minuten garen, bis der Kürbis innen weich und außen leicht gebräunt ist. Nach der Hälfte der Garzeit die Spalten wenden.

Alternativ im Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25–30 Minuten backen.

2. Den Jasminreis zubereiten

Den ST25-Jasminreis gründlich waschen und nach Packungsanleitung im Reiskocher oder Topf garen.

Während der Reis gart, lässt sich das Pilzragout wunderbar zubereiten.

3. Die Pilze kräftig anbraten

Die frischen Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch fein hacken.

Ghee oder Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pilze bei kräftiger Hitze anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.

Bei tiefgekühlten Pilzen kann zunächst zusätzliche Flüssigkeit austreten. Diese möglichst verdampfen lassen, bevor die Pilze weiter angebraten werden.

4. Das Geheimnis der fünf Gewürze

Nun Schalotten und Knoblauch zu den Pilzen geben und kurz mitbraten.

Anschließend etwa ¼ TL unserer fein gemahlenen vietnamesischen Fünf-Gewürze-Komposition darüberstreuen und für wenige Sekunden im heißen Fett mitziehen lassen.

Durch die Wärme entfalten sich die ätherischen Aromen von Sternanis, Mac Khen Pfeffer, Gewürznelken, schwarzem Kardamom und Saigon-Zimt.

Unser Tipp: Die Mischung zunächst sparsam dosieren. Ihre intensiven Aromen sollen den Eigengeschmack der Pilze begleiten und nicht überdecken.

5. Das Ragout cremig vollenden

Die fermentierte Gemüsebrühe mit etwas Wasser anrühren und damit den Bratensatz lösen.

Schmand oder Crème fraîche unterrühren und alles bei mittlerer Hitze etwa 3–5 Minuten sanft einköcheln lassen.

Mit Sojasauce und etwas frischem Limettensaft abschmecken. Bei Bedarf noch etwas Gemüsebrühe oder Wasser ergänzen.

6. Anrichten und genießen

Den duftenden ST25-Jasminreis auf vorgewärmten Tellern anrichten. Die goldbraunen Kürbisspalten danebenlegen und das cremige Pilzragout dazugeben.

Frische Petersilie oder Koriandergrün und etwas Limettenabrieb darüberstreuen.

Erst jetzt kommt unser Tonka-Schokoladen-Pfeffer zum Einsatz!

Den Pfeffer frisch über den heißen Kürbis und nach Geschmack über den Reis geben. Seine aromatische Würze bildet einen spannenden Kontrast zum süßlichen Kürbis und dem herzhaften Pilzragout.

Wer es gern etwas säuerlicher und würziger mag, serviert dazu ein paar Gewürzgurken oder etwas Kimchi.

Unser Masawi Genusstipp

Für dieses Rezept muss niemand selbst Steinpilze sammeln.

Frische Kräuter-Seitlinge oder Austern-Seitlinge aus dem Handel eignen sich ausgezeichnet für ein cremiges Pilzragout. Sie besitzen eine angenehme, feste Konsistenz und harmonieren wunderbar mit der vietnamesischen Gewürzmischung.

Wer selbst Pilze sammelt, sollte ausschließlich zweifelsfrei bestimmte Speisepilze verwenden.

Unser Fazit: Heimischer Kürbis, aromatische Pilze und die Gewürztradition Vietnams – manchmal braucht es nur etwas Neugier, um aus vertrauten Zutaten ein ganz neues Geschmackserlebnis zu schaffen.

Viel Freude beim Nachkochen und Genießen!

Euer Masawi-Team

Autor: Manuela Bibrach

Manuela Bibrach – Masawi

Manuela Bibrach ist Ernährungstrainerin und Coach für essbare Wildpflanzen. Mit ihrer Marke Masawi steht sie für Ursprungsqualität, natürliche Lebensmittel und eine ganzheitliche Ernährung, die im Einklang mit Menschen und Natur steht. In ihren Beiträgen teilt sie ihr Wissen über Gewürze, traditionelle Anbauweisen und die Bedeutung echter Nachhaltigkeit. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für natürliche Nahrungsmittel zu stärken und kommende Generationen zu inspirieren, wieder mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und Ernährung zu übernehmen. Die Idee zu Masawi entstand 2010 auf einer Reise nach Madagaskar, wo sie die Faszination für die ursprünglichen Aromen der Natur entdeckte. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie 2012 die „Gewürzinsel Masawi“ – ein Herzensprojekt, das Transparenz, Tradition und den Erhalt handwerklich erzeugter Gewürze in den Mittelpunkt stellt. Manuela Bibrach lebt ihre Überzeugung mit Herz und Hingabe – authentisch, naturverbunden und immer auf der Suche nach dem echten Geschmack des Lebens.

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